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Donnerstag, 31.5.2007. Von Kressbronn
bis Arbon Der Start in Kressbronn heute morgen war alles andere als vielversprechend: nach ein paar Minuten mussten die Regenklamotten aus den Packtaschen. Das Tröpfeln entwickelte sich aber dann zum guten Glück doch nicht zu dem Landregen, der angesichts der Bewölkung zu befürchten war. Im Gegenteil, als wir über Nonnenhorn und Wasserburg langsam nach Lindau radelten, hellte sich alles wieder auf und die ersten blauen Stellen schimmerten durch die Lücken in der Wolkendecke. Der Lindauer Hafen eignet sich natürlich vorzüglich für ein erstes Päuschen, Löwe und Leuchtturm blicken auf einen fast spiegelglatten See herab. Ruhig ist es heute morgen. Auch die Lindauer Altstadt vermag die Touristen noch zu fassen, ohne aus allen Nähten zu bersten. Überhaupt war es bisher noch nicht so überlaufen, wie man das angesichts der Feiertage/Ferienzeit vermuten könnte. An den meisten Unterkunfts- und Beherbergungsbetriebe auf der Strecke konnte man grüne "Zimmer frei"-Täfelchen entdecken. Die letzten 3 oder 4 Kilometer kurz vor Bregenz sind immer ein Erlebnis für sich: man rollt direkt neben dem See dahin. Keine Grünfläche trennt einem vom Wasser, nichts ist hier zugebaut. Man braucht nur anhalten und ein paar Meter auf dem Kiesstrand zum See zu gehen und schon kann man seine Zehen in denselben stecken. Bregenz, Hard, Fussach - Mittagspause in einem Restaurant, das zu einer Tennisanlage gehört. Die Bregenzer Ach, die Dornbirner Ach und den Neuen Rhein gequert und schon sind wir im Naturschutzgebiet des Rheindeltas unterwegs. Seit Lindau hat die Sonne immer mehr die Bewölkung vom Himmel gedrängt und mittlerweile haben wir erstklassiges Radlwetter: milde Temperaturen und Sonnenschein! So kann man die Fahrt durch das Mündungsgebiet des Rheins auch recht geniessen, vom groben Kiesweg zwischen Fussach und dem Rheinspitz mal abgesehen. Die Wiesen sind saftig, die Berge grüssen weiss vom Horizont und immer wieder mal gibt es - wie übrigen auf der ganzen Tour bisher - wunderbar grosse Bäume zu bewundern. Bei Gaissau/Rheineck über die Grenze und den Alten Rhein entlang, am Flughafen in Altenrhein/Staad vorbei und schon findet man sich in Rorschach wieder. Nun wird man wieder etwas weniger naturfreundlich mit Ortsdurchfahrten in Rorschach, Horn und Arbon konfrontiert, es gibt jedoch auch hier immer wieder recht sehenswerte Stellen - gerade die Seepromenade der genannten Orte geben den Blick über den See und das jenseitige Ufer frei. Da wir etwas ausserhalb des Arboner Zentrums übernachten,
empfiehlt uns unsere Zimmerwirtin das Selbstbedienungsrestaurant des Strandbades.
Und wirklich: das Essen ist nicht schlecht und man kann auf einer Terasse
direkt am See den Abend geniessen. Auch schön. Freitag, 1.6.2007. Von Arbon bis Romanshorn.
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