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Zeit für die Rückreise. Ich möchte auf dem Heimweg den Ort aufsuchen, an dem Jacques Tati damals den Film "Die Ferien des Mr. Hulot" drehte. Das Städtchen heisst Saint-Marc-zur-Mer und liegt nur ein paar Kilometer westlich von St. Nazaire. Auf dem Weg dorthin rollen wir durch La Baule. Hier reihen sich auf der kilometerlangen Uferpromenade Hotelburg an Hotelburg, Casino an Casino. Im Prinzip das genaue Gegenteil unseres beschaulichen Carnac Plage. Was hier wohl im Hochsommer los sein wird?

Dann stehen wir unverhofft vor dem Hotel de la Plage in Saint-Marc. Natürlich ist es modernisiert und gehört heute zu einer bekannten Hotelkette. Trotzdem erkennt man es sofort und auch die Umgebung ist in ihren Grundzügen dieselbe geblieben. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie es in den 50er Jahren gewesen sein muss - die Sehnsucht des kleinen Mannes nach der unbeschwerten Freizeit am Meer. Und da steht er wirklich, auf der Aussichtsterrasse, der Monsieur Hulot, mit seinem komischen Hut, gegossen in Bronce. Nur die Pfeife fehlt...

 
Es ist heiss geworden. Der Sommer kommt allmählich in Schwung. Wir ziehen noch durch bis St. Florent-le-Vieil und verbringen den Abend an den Ufern der Loire. Vorher jedoch statten wir der Klosterkirche noch einen Besuch ab. Sie liegt auf einem Felsvorsprung über dem Fluss. Selbstredend hat man von dort oben einen schönen Ausblick.

Immer weiter geht es nach Osten. Wir fahren flussaufwärts, zuerst der Loire, später dann die Vienne entlang. Wir übernachten in Valencay, rollen durch das Berry und Nievre, verbringen eine letzte Nacht in einem Landgut in Chagny und kommen am vierten Reisetag wieder zuhause in Zürich an, im Handgepäck eine interessante Reise und allerlei Pläne für die nächste Zukunft...

 

 

 

 
       
   
Kulturschock in La Baule.  
   
In Saint-Marc-zur-Mer.  
 
Die Klosterkirche in St. Florent-le-Vieil  
 
Bei diesen Temperaturen muss man viel trinken...  
   
Langsam gilt es...  
   
...der Loire "Adieu" zu sagen.  
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