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Dienstag, 10.7.2007.
Von Pont-les-Moulin nach Besançon (42 Km) Pont-les-Moulins > Baume-les-Dames > Esnans > Ougney > Laissey > Deluz > Vaire-Arcier > Chaleze > Besançon Zwar müssen wir von Pont-les-Moulin bis zum Doubs mit einer grösseren Strasse vorlieb nehmen - und am Morgen geht hier verkehrsmässig ziemlich die Post ab - dafür führt diese Strasse aber auch recht nett durch ein Tal mit einem kleinen Flüsschen, das zur Zeit ziemlich Hochwasser hat. Die Weiden stehen mit ihren Stämmen direkt in den Wassern und teilweise sind die Wiesen überflutet. Das charakterisiert zur Zeit auch so manche Passage am Doubs, wie wir später noch sehen werden. War halt doch eine regenreiche Zeit in den letzten Tagen und im Jura sammelt sich dann eben viel Wasser. Die Route wird fast ideal, als wir in die kleine D 277 einbiegen. Meist kann man in Sichtweite des Flusses radeln und die Gegend hier ist einfach wunderschön: die dicht bewaldeten Hügel mit den Felsen, die kleinen Weiler oder Orte am Fluss mit den runden Kirchturmspitzen und dann eben diese kaum befahrene kleine Strasse. Im Laufe der heutigen Etappe ein höchst seltener Anblick: andere Reiseradler! Ein Japaner kommt uns entgegen und etwas später dann die Teams zweier Tandems. Letztere haben aber wohl zuviel Hitze, denn um heute mit kurzen Hosen und ärmellosen Oberteil/Trikot unterwegs zu sein da braucht's reichlich innere Glut heute haben wir nämlich sehr kühles Schauerwetter. Der Wind bläst heftig das Tal entlang und uns entgegen und da geht - zumindestens bei uns - ohne Mütze und Handschuhe gar nichts. Deswegen reicht's uns auch in Besançon. Zur
Witterung kommt nämlich um die Mittagszeit noch ein starkes Verkehrsaufkommen
auf der kleinen, engen D 411 zwischen Chaleze und Besançon hinzu.
Gut fünfundzwanzig Kilometer jenseits der Stadt haben wir uns zwar
ein Zimmer reserviert, doch das wird telefonisch annulliert und wir beschliessen,
den Rest des Tages in Besançon zu verbringen und die Stadt zu besichtigen.
Das hatten wir uns damals schon mal vorgenommen und nun scheint der richtige
Zeitpunkt dafür gekommen. Im Hotel du Nord gibt's ein Zimmer für
uns, abends endlich in einer Pizzeria auch mal wieder Pasta (die Eigenart
der französischen Küche, mit Beilagen wie Reis, Nudeln oder
Kartoffeln höchst sparsam umzugehen, bekommt uns nicht wirklich),
und die Stadt selbst hinterlässt einen freundlichen, wenn auch nicht
über die Massen begeisternden Eindruck - eben so eine typische mittelgrosse
französische Stadt mit nettem Altstadtkern und einer Citadelle, aber
das war's dann auch schon. OK, vielleicht ist mein Eindruck auch durch
das Wetter getrübt. |
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