Am Morgen sehen wir die jungen Vögelchen nicht mehr und fantasieren uns natürlich ein erfreuliches Schicksal für sie zurecht. Und dann dreht sich alles um die Heimreise. Wie und wann kommen wir denn jetzt nach Hause?

Wir radeln erst mal bis zum Alsfelder Bahnhof und checken dort die Lage. Und dann geht alles sehr schnell. Wir bekommen sofort einen Zug nach Fulda und dort auch gleich Anschluss an den ICE nach Basel. In Alsfeld schieben wir die Birdys noch ungefaltet in den Regionalzug. In Fulda kommt dann die Probe aufs Exempel: Lassen sich die Falträder wirklich so gut im ICE transportieren, wie es behauptet wird? Am Bahnsteig in Fulda stellen wir uns schon noch etwas ungeschickt an, was das Falten unserer Räder anbelangt, da werden wir noch etwas üben müssen. Auch beim Verstauen im Zug fehlt uns noch Routine. Abgesehen davon klappt es hervorragend, die Räder finden ihren Platz und niemand stört sich daran. Der ICE bringt uns schnell in die Schweiz und nachmittags schliessen wir schon die Wohnungstür auf. Das ging aber schnell.
 

Ein Fazit gefällig? Die Rheinroute (so wie wir sie jetzt abgeradelt sind) lässt sich sehr gut fahren. Sie ist hervorragend ausgeschildert, die Wege sind meist asphaltiert und es gibt kaum Steigungen. Auch verläuft die Streckenführung recht naturnah. Das Lahntal sollte man vielleicht nicht gerade zu Pfingsten oder an verlängerten Wochenenden besuchen, dann hält sich der Touristenandrang wahrscheinlich auch in Grenzen. Der Radweg ist ebenfalls gut ausgeschildert und die Gegend ist halt auch sehenswert.

Und was das Reisen mit unseren Falträdern anbelangt, so sind wir sehr positiv überrascht. Sie fahren sich gut, passen prima zu unserem Reiserhythmus und wir können damit endlich auch Fernzüge benutzen.

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