Irgendwie ist die Luft raus. Nein, nicht aus den Reifen. Es ist die Motivation. Die ist uns etwas abhanden gekommen, es macht sich eine gewisse Müdigkeit in Kopf und Beinen breit, vielleicht auch dem nahenden Urlaubsende geschuldet. Wir machen das, was die Rennradprofis an ihren Ruhetagen bei den grossen Rundfahrten tun: Lockeres Rollen mit dem Rad, ein paar Kilometer nur, ansonsten ist faulenzen angesagt.
Damit der Tag nicht ereignislos endet, spielt sich abends noch ein kleines Drama auf unserem Balkon ab: Während wir auf demselben sitzen gibt es plötzlich eine dumpfes Geräusch und eine junge Meise sitzt neben uns auf dem Boden und guckt ziemlich dumm aus der Wäsche resp. aus den Federn. Ist das kleine Federknäuel jetzt freiwillig aus dem Nest geflogen oder versehentlich herausgefallen? Wir wissen es
 

nicht und ziehen uns vorsichtshalber erst mal in unser Zimmer zurück und beobachten, was da weiter so passiert. Nach einigen Minuten kommen die Alten und füttern die junge Meise. Etwas später kommt noch ein zweites Meisenkind dazu. Erst sitzen sie zu zweit bettelnd auf dem Balkonboden, bis sie dann aus dem zweiten Stock hinunter auf den Erdboden springen. Ob das wohl gut geht?

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